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Sonstiges
 

Ärzte Zeitung online, 11.03.2019

 

Einschlägige Sanierungsmaßnahmen bei Infektionen mit Problemkeimen gehören in ambulanten Pflegediensten keineswegs zum Standard – und wenn doch, dann sind sie vielen Mitarbeitern nicht bekannt. 

BERLIN. In vielen Krankenhäusern gilt der Kampf gegen antibiotikaresistente Keime als wahre Sisyphusarbeit. Die Problematik betrifft jedoch ebenso die ambulante Pflege, die laut einer aktuellen Studie nicht durchweg auf den fachgerechten Umgang mit multiresistenten Keimen vorbereitet ist. An der bundesweit vom Berliner Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité durchgeführten Befragung beteiligten sich nach Angaben des ZQP 656 Mitarbeiter aus 107 ambulanten Pflegediensten.

Ausgangspunkt der Erhebung war eine frühere Analyse des ZQP, wonach 2016 in etwa jedem zweiten Pflegedienst von mindestens einem Mitarbeiter bekannt war, „dass dieser in den zurückliegenden 12 Monaten mit Problemkeimen bei Pflegebedürftigen konfrontiert gewesen war. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen“. In den meisten Fällen (laut ZQP 95 Prozent) habe es sich nach eigener Auskunft des Dienstes um einen multiresistenten Erreger gehandelt. 

Mitarbeiter kennen Vorgaben nicht 

Mit der jetzt veröffentlichten Studie sollte die Frage beantwortet werden, wie ambulante Pflegedienste mit dieser Hygiene-Herausforderung fertig werden. Die eher ernüchternde Antwort: „In nur etwa 50 Prozent von MRSA-Fällen kann – bei den in die Untersuchung eingeschlossenen ambulanten Diensten – eine fachgerechte MRSA-Versorgung erfolgen.“ Was daran liege, dass in fast einem Drittel (29 Prozent) der befragten Dienste ein festes Sanierungsschema für den Fall einer Infektion mit einem multiresistenten Erreger fehle, und dass es in ebenso vielen der teilnehmenden Dienste (29 Prozent) auch kein Protokoll zur Dokumentation einer erfolgten Keimsanierung gebe.

In denjenigen Diensten jedoch, in denen Sanierungsschemata und Dokumentationsprotokolle implementiert sind, wüssten davon viele Mitarbeiter nichts. Dort hätten 26 Prozent der Befragten das vorhandene Sanierungsschema nicht gekannt und 27 Prozent keine Ahnung gehabt, dass es auch ein Sanierungsprotokoll gibt.

Weiter heißt es, Mitarbeiter solcher Dienste, die regelmäßige Hygieneschulungen veranstalten, hätten aber auch erkennbar bessere Kenntnis von den Verfahrensabläufen bei einer MRE-Sanierung.

 Fazit des ZQP-Vorsitzenden Dr. Ralph Suhr: „Fortbildungen für Pflegekräfte sind für das gesamte Thema Patientensicherheit von erheblicher Bedeutung – das zeigt sich auch beim Hygienemanagement.“ Pflegedienste und -einrichtungen müssten darum „sicherstellen, dass die Mitarbeitenden ihr Wissen häufig genug auffrischen können“.

 Nach Angaben des ZQP sind ambulante Dienste an der Versorgung bundesweit 830.000 Pflegebedürftiger beteiligt; das entspreche rund einem Viertel aller Pflegebedürftigen in Deutschland. (cw)


 
2. aktualisierte Ausgabe
 die Broschüre „Schuldenfrei im Alter“ hat die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Diakonie Deutschland nun in zweiter, vollständig aktualisierter Auflage herausgegeben

LINK
Pressemitteilung der BAGSO
und Näheres zum Bestellen

 

 
der Fa. Meditronic

 aus dem Ärzteblatt
(14.2.2019)

Tausende Träger von Herzschrittmachern in Deutschland sind von einem Rückruf mehrerer möglicherweise funktionsgestörter Modelle betroffen. Wie der Hersteller Medtronic heute in Meerbusch mitteilte, kann es in sehr seltenen Fällen und nur in bestimmten Betriebsarten zu einer Stimulationspause kommen. Alle Patienten mit Geräten aus den betroffenen Serien könnten diese von ihrem Arzt in einen Modus umprogrammieren lassen, der eine solche Stimulationspause verhindert. Ein operativer Eingriff sei für die Umprogrammierung nicht erforderlich.

Die betroffenen Herzschrittmacher haben die Markennamen Adapta, Versa, Sensia, Relia, Attesta und Sphera sowie Vitatron der A, E, G und Q Serie. Die Geräte seien weltweit vom 10. März 2017 bis 7. Januar 2019 vertrieben worden. Von 156.957 Geräten weltweit habe es von zwei Patienten Berichte über vier Störungen gegeben. Die Patienten stammen nicht aus Deutschland.

 


 
 
Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmittel
Verbraucherzentrale Hamburg hat in einer Untersuchung festgestellt,

dass 11 Millionen Tonnen Lebensmitteln in Deutschland pro Jahr
im Müll. landen.

Ein Grund: der falsche Umgang mit dem Mindesthaltbar­keits­datum.

Doch wann wird es kritisch, welche Lebensmittel müssen
wirklich weg.
Die neue Checkliste hilft bei der Lebensmittelrettung.

https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-

ernaehrung/haltbarkeit-von-lebensmitteln/ist-das-noch-gut-muss-es-weg
 

Wenn ohne MHD, dann mit
Herstellungsdatum

 

Das Mindesthaltbarkeitsdatum war einst eine wichtige
Errungenschaft für den Verbraucherschutz: Überalterte
Ware verschwand endlich aus den Supermarktregalen.
Doch jetzt steht es wieder in der Diskussion, denn
für länger haltbare Ware wie Tee, Reis oder Nudeln
soll es abgeschafft werden. Zu häufig wird es mit einem
„Verfallsdatum“ verwechselt. Lebensmittel jenseits der
MHD-Frist werden entsorgt, obwohl diese trotzdem noch
lange haltbar wären. Das liegt aus unserer sicht auch
an der falschen Bezeichnung für dieses Datum: Viele
verstehen das Wort "mindestens" nicht richtig.

 

Eine Bezeichnung in anderen Ländern lautet beispielsweise
"best before", auf Deutsch übersetzt  "beste Qualität bis".
Diese Bezeichnung ist sehr viel zielführender. Norwegische
Molkereien schreiben auf ihre Produkte „mindestens haltbar
bis, aber nicht schlecht nach“.
Auch diese Kennzeichnung
macht besser deutlich, dass Lebensmittel nach Ablauf
des Mindesthaltbarkeitsdatum nicht gleich weggeworfen
werden müssen

 

Doch ganz ohne Datum dürfen Lebensmittel auch nicht sein,
denn es besteht die Gefahr, dass die alte „Ladenhüterzeit“
wieder anbricht – samt überlagerten geschmacklosen
Gewürzen oder Nudeln mit Schädlingsbefall in den
Supermarktregalen. Die Forderung der Verbraucherzentralen:
Entfällt das Mindesthaltbarkeitsdatum, muss zumindest das
Produktions- oder Herstellungsdatum auf der Verpackung stehen!

Text: Verbraucherzentrale
 


 
Information der Verbraucherzentrale
 

Wer Lebensmittel einkauft, der ist auf die Informationen auf der Verpackung angewiesen. Manche Kennzeichnungen sind generell verpflichtend, andere Deklarationen nur für bestimmte Lebensmittel vorgeschrieben. Darüber hinaus finden sich auf den Verpackungen freiwillige Angaben der Hersteller und zusätzlich noch jede Menge Werbung. Wir informieren über die per Gesetz geforderten Hinweise

Bezeichnung des Lebensmittels

Lebensmittel tragen oft Phantasienamen wie etwa "Erdbeertraum". Erst die Bezeichnung "Milchmischgetränk aus Magermilch mit Erdbeergeschmack, Wärmehandelt (sterilisiert)" gibt Verbrauchern Klarheit, um welche Art von Lebensmittel es sich handelt.

Für manche Lebensmittel ist die Bezeichnung gesetzlich festgelegt, wie zum Beispiel für Fruchtsaft, Honig oder Milch. Fehlt diese Vorschrift für ein Produkt, kann der Hersteller die verkehrsübliche Bezeichnung nutzen oder selbst eine Beschreibung wählen wie etwa "Nudeln in Tomatensauce mit 2 % Broccoli und 1 % Käse".

Diese für Verbraucher wichtige Produktinformation findet sich häufig versteckt auf der Rückseite der Verpackung. Aus Sicht der Verbraucherzentralen sollten die wesentlichen Eigenschaften des Produkt klar und deutlich auf der Schauseite der Verpackungen stehen, so auch die Bezeichnung des Lebensmittels.

Zutatenverzeichnis

Das Zutatenverzeichnis informiert über die Zusammensetzung des Lebensmittels. Hier lässt sich auch erkennen, ob das Produkt Zutaten enthält, die man vermeiden möchte. Bei verpackten Lebensmitteln müssen die Zutaten, darunter auch Zusatzstoffe und Aromen, angegeben werden. Die Zutaten müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils genannt werden. Bei Zutaten, die ihrerseits aus verschiedenen Zutaten bestehen, wie Salami auf der Pizza, müssen alle Einzelbestandteile angegeben werden. Entweder werden diese, entsprechend der mengenmäßigen Reihenfolge im Verzeichnis aller Zutaten integriert oder das zusammengesetzte Lebensmittel wird genannt und dahinter werden in Klammern die Einzelzutaten aufgezählt.

Bei zusammengesetzten Zutaten, die weniger als zwei Prozent ausmachen und deren Zusammensetzung rechtlich definiert ist, wie beispielsweise bei Konfitüre, ist eine genaue Aufschlüsselung nicht notwendig. In der Zutatenliste reicht hier der Hinweis „Konfitüre“. Auch bei Gewürz- und Kräutermischungen, die unter zwei Prozent der Gesamtmenge liegen, müssen die einzelnen Bestandteile nicht genannt werden, ausgenommen Allergene wie Sellerie.

Zusatzstoffe müssen mit ihrem Klassennamen, wie Farbstoff oder Konservierungsmittel, genannt werden, sowie mit der E-Nummer oder ihrer speziellen Bezeichnung. Die Angabe kann zum Beispiel "Verdickungsmittel E 412" oder "Verdickungsmittel Guarkernmehl" lauten. Für Lebensmittel aus einer einzigen Zutat, wie Milch, ist das Zutatenverzeichnis nicht vorgeschrieben.

In der Zutatenliste müssen keine Angaben zu Zusatzstoffen und Enzymen gemacht werden, die im Endprodukt keine technologische Wirkung mehr haben. Das gilt auch für technische Hilfsstoffe, die aus dem Produkt wieder entfernt wurden. Nur wenn dabei ein Stoff eingesetzt wurde, der als Allergen gekennzeichnet werden muss, muss der Hersteller diesen Stoff (das Allergen) nennen.


LINK zur Zutatenliste


Das Zutatenverzeichnis ist eine wichtige Informationsquelle für die Bestandteile eines Lebensmittels. Es listet alle Zutaten in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteiles auf. Am Anfang der Liste stehen die Hauptzutaten des Produktes. Am Ende finden sich meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe, die oft nur in geringer Menge enthalten sind.

Auch „Zutaten der Zutaten“ werden genannt: Es reicht bei einem Fruchtjoghurt beispielsweise nicht, nur die „Fruchtzubereitung“ aufzuführen; die einzelnen Bestandteile dieser Zubereitung sind ebenfalls anzugeben.

Mengenkennzeichnung: Werden Zutaten auf der Verpackung abgebildet oder ausgelobt, so muss in der Regel der prozentuale Mengenanteil angegeben sein. Auf dem „Knuspermüsli mit Haselnüssen“ steht beispielsweise der Nussanteil. Die prozentuale Angabe findet sich allerdings nicht immer in der Zutatenliste. Sie kann auch Bestandteil der Bezeichnung sein: „Knuspermüsli mit 12 % Haselnüssen“.

Allergenkennzeichnung: Wichtig für Allergiker: Lebensmittel, die häufig zu Unverträglichkeiten führen, sind in der Zutatenliste namentlich zu nennen und optisch hervorzuheben, zum Beispiel „Gewürze (mit Sellerie)“ oder „Emulgator Sojalecithin“.


 
Charlottenburg-Wilmersdorf

 Der Charlottenburger-Wilmersdorfer Stadtrat Carsten Engelmann ist verstorben.

Wir trauern mit seiner Familie.

Trauerfeier am 1.2.2019 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Pressemitteilung

 
28.-30.Mai 20218 in Dortmund
 
Zum Großereignis der BAGSO im vergangenen Jahr ist eine ausführliche Dokumentation des 12. Deutschen Seniorentages „Brücken bauen!“  erschienen.

Die rund 320 Seiten geben einen umfangreichen Rückblick auf die drei Veranstaltungstage und enthalten eine Zusammenstellung aller Reden der Eröffnungsveranstaltung, Zusammenfassung von Podiumsdiskussionen sowie Kurzberichte zu allen Veranstaltungen und der Messe.

Gerne können Sie die Dokumentation kostenfrei per Mail an bestellungen@bagso.de oder mit dem Formular im Anhang bei der BAGSO bestellen.

Darüber hinaus haben Sie auch noch die Möglichkeit, weitere Exemplare der Bilddokumentation Deutscher Seniorentag anzufordern.


 
PM des DGHS
 Strafrechtsparagraph § 217 verletzt Freiheitsrecht
        DGHS zum 70-jährigen Bestehen der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen
Das 70-jährige Bestehen der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen ist ein Anlass, Bilanz zu ziehen: Sind die Menschenrechte, wie sie die Deklaration fordert, umgesetzt – weltweit oder zumindest in den Staaten, die die Deklaration 1948 unterschrieben haben? Das ist längst nicht der Fall, auch in Deutschland nicht, betont Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V..
Ein Beispiel ist der 2015 eingeführte Strafrechtsparagraph § 217. Er verletzt das in Artikel 3 der Menschenrechtserklärung postulierte Freiheitsrecht, indem er es dem Einzelnen verbietet, bei schwerer und unheilbarer Krankheit oder in anderweitigen als unerträglich empfundenen irreversiblen Leidenszuständen sein Leben freiverantwortlich und mit sachkundiger Hilfe zu beenden. Patienten, denen es wichtig ist, ihr Lebensende selbstbestimmt zu gestalten, können nicht mehr darauf hoffen, einen Arzt zu finden, der ihr Vorhaben unterstützt. Unter dem Da-moklesschwert des § 217 StGB ist bereits eine ergebnisoffene Kommunikation über das Wie und Wann des Sterbens zwischen Arzt und Patient massiv erschwert.
Das Recht auf einen selbstbestimmten Tod ist ein Menschenrecht, so Birnbacher. Das hat insbesondere der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht in Straßburg klar festgestellt. In der Begründung seines Urteils im Verfahren Haas gegen die Schweiz von 2011 heißt es u. a.: „Der Gerichtshof hält das Recht eines Individuums, zu entscheiden, auf welche Weise und in welchem Zeitpunkt sein Leben beendet werden soll, sofern es in der Lage ist, seine diesbezügliche Meinung frei zu bilden und dementsprechend zu handeln, für einen der Aspekte des Rechts auf Achtung des Privatlebens im Sinne von Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention.“
 
 
BGH-Pressemitteilungen
 

Beschluss vom 24. September 2018 – 5 StR 471/18

 

Das Landgericht Hamburg hat den heute 31 Jahre alten Angeklagten wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges in 38 Fällen – davon in 22 Fällen im Versuch – sowie wegen versuchten Betruges in zwei Fällen und wegen Bestechung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Zudem hat es die Einziehung eines Geldbetrags in Höhe von 117.500 Euro als Wertersatz angeordnet und drei Geschädigten Schadensersatz zugesprochen. 

 

Nach den Feststellungen der Strafkammer durchsuchte der Angeklagte Online-Telefonbücher nach Vornamen, die darauf schließen ließen, dass es sich bei den Anschlussinhabern um ältere Personen handelte. Von Warschau aus rief er die 60 bis 94 Jahre alten Geschädigten an und versuchte, bei diesen den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei ihm um eine nahestehende Person handele. Indem er vorgab, dringend für kurze Zeit Bargeld zu benötigen, versuchte der Angeklagte, die Geschädigten insbesondere dazu zu bringen, hohe Geldbeträge an von ihm koordinierte Abholer zu übergeben, was in 16 Fällen auch gelang. Auf diese Weise erlangten der Angeklagte und seine Mittäter Geldbeträge in Höhe von insgesamt mehr als 260.000 Euro. Zudem bot der Angeklagte während des Untersuchungshaftvollzugs einem Justizvollzugsbediensteten einen Geldbetrag von 300.000 Euro dafür, ihn aus der Untersuchungshaftanstalt "herauszubringen", was dieser ablehnte.

 

Der 5. (Leipziger) Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die gegen dieses Urteil gerichtete Revision des Angeklagten entsprechend dem Antrag des Generalbundesanwalts als offensichtlich unbegründet verworfen. Das Urteil des Landgerichts Hamburg ist damit rechtskräftig.


 
PM des Statistischen Bundesamtes vom 5.9.2018

Fast jeder tut es in Deutschland: das Internet nutzen, so eine Auswertung des Statistischen Bundesamts. Zeitgleich zeigt der "Freizeit-Monitor", dass das Internet des Deutschen liebstes Hobby ist – aber auch, dass es chronisch unglücklich machen kann.


WIESBADEN.
Neun von zehn Menschen in Deutschland ab zehn Jahren nutzen das Internet. Das hat eine Analyse des Statistischen Bundesamts ergeben. Dies entspricht 66,5 Millionen Personen.
 

64 Millionen waren im ersten Quartal dieses Jahres online. 87 Prozent haben ein Smartphone zum Surfen benutzt, knapp zwei Drittel einen Laptop und etwa sechs von zehn einen klassischen Desktop-PC (siehe nachfolgende Grafik).
Rund 64 Millionen (87 %) Personen ab 10 Jahren waren in den letzten drei Monaten vor der Befragung, das heißt im 1. Quartal 2018 online. Diese User wählten bevorzugt Handys/Smartphones (87 %), um online zu gehen, gefolgt von Laptops (65 %), Desktop-PCs (62 %) und Tablets (46 %). 16 % nutzten für den Internetzugang auch andere Endgeräte wie beispielsweise Media-Player, E-Book-Reader oder Smart Watches. 85 % der Personen, die das Internet im 1. Quartal 2018 genutzt haben, waren auch mobil online, das heißt außerhalb ihres Zuhauses oder Arbeitsplatzes.

 

 

 
Ältere fit machen für digitale Medien – 45 Leuchtturmprojekte ausgewählt
Pressemitteilung der BAGSO 12.09.2018
 45 innovative Bildungsprojekte für ältere Menschen werden als Beispiele guter Praxis ein Jahr lang gefördert. Etwa die Hälfte der Leuchtturmprojekte unterstützt Seniorinnen und Senioren bei der Nutzung digitaler Medien, die anderen Bildungsangebote richten sich an besondere Zielgruppen wie zum Beispiel ältere Migrantinnen und Migranten und ältere Menschen mit wenig Bildungserfahrung. Die Projekte erhalten einen Zuschuss von bis zu 5.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Die Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hatte die Leuchtturmprojekte ausgeschrieben und mehr als 150 Bewerbungen erhalten. Zu den ausgewählten Projekten gehören zum Beispiel die NaturFreunde Thüringen, die Bewegung in der Natur und neue Medien verbinden: Sie laden Ältere dazu ein, mit einer Touren-App die nähere Umgebung zu erkunden. Ein Projekt im südlichen Niedersachsen bringt Altenpflegeschülerinnen und -schüler mit Seniorinnen und Senioren zusammen, um gemeinsamen mit dem Smartphone Kurzfilme zu drehen.
Portal wissensdurstig.de stellt Leuchtturmprojekte vor

Alle Leuchtturmprojekte werden auf dem Portal wissensdurstig.de vorgestellt. Die Onlineplattform bietet Informationen rund um Bildung und neue Medien im Alter. Über eine bundesweite Datenbank können Seniorinnen und Senioren zudem Veranstaltungen, Kurse und Treffen in ihrer Nähe finden. Wissensdurstig.de wird von der Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ bei der BAGSO betrieben und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Pressekontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Barbara Stupp Telefon: 0228 / 24 99 93 12 E-Mail: stupp@bagso.de

 
 
Finanzielle Förderungen-- Einbau von Maßnahmen zum Einbruchschutz in Wohnungen
 
Steckbrief Einbruchschutz der KfW
 
Über die Produkte Altersgerecht Umbauen (159/455) fördern wir vielfältige bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz am Wohnungsbestand
.
Wer wird gefördert?
 
Jeder , der in den Einbruchschutz einer bestehenden Wohnimmobilie investiert.

Was wird gefördert?
EinbEinbau einbruchhemmender Haus - und Wohnungseingangstüren
sowie Nachrüstung von aus - und Wohnungseingangstüren (z. B.Türspione,
Mehrfachverriegelungssysteme mi Sperrbügel, Einsteckschlösser, Gegensprechanlagen) 
Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z. B. Pilzkopfverriegelungen, drehgehemmte  Fenstergriffe).
Im Programm Energieeffizient Sanieren Kredit/Zuschuss (Nr. 151/152/430 ) wird
der Einbau einbruchhemmender Fenster, Balkon-und Terrassentüren gefördert.
−Einbau einbruchhemmender Gitter , Klapp-und Rollläden
−Einbau von Einbruch - und Überfallmeldeanlagen (z. B. intelligente Türschlösser mit
personalisiertem Zutrittsrecht)
−Baugebundene Assistenzsysteme (z. B. Bild -, Gegensprechanlagen),
baugebundene Not
- und
Rufsysteme, Bewegungsmelder) Bei allen Maßnahmen sind dietechnischen Mindestanforderungen einzuhalten. Die Arbeiten sinddurch ein Fachunternehmen aus
zuführen.
Der Einbau neuer Fenster, Balkon - und Terrassentüren wird ausschließlich in den Produkten Energieeffizient Sanieren Kredit (151/152) oderEnergieeffizient Sanieren Investitionszuschuss (430) gefördert.

Wie und in welchem Umfang wird gefördert?

Finanzierung als Kredit (Altersgerecht Umbauen

– Kredit (159) 
−bis
zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich bestimmter Nebenkosten,maximaler Kreditbetrag 50.000 Euro  pro Wohneinheit
−Stellen Sie Ihren Antrag bei einem Finanzierungspartner Ihrer Wahl,bevor Sie mit dem Umbaubeginnen

Finanzierung als Zuschuss(Altersgerecht Umbauen –

Investitionszuschuss (455))
−20 % auf die ersten 1.000 Euroder förderfähigen Investitionskosten einschließlich bestimmter Nebenkosten
– 10% auf jeden weiteren Euro pro Antrag,maximal bis 1.600 Euro Zuschuss pro
Wohneinheit
−Stellen Sie IhrenAntrag direkt bei der KfWbevor Sie mit dem Umbau beginnen

.Nicht gefördert werden

Umschuldungen bestehender Kredite, Nachfinanzierungen bereitsbegonnener oder schon abgeschlossener Vorhaben, Ferien-und Wochenendhäuser sowie gewerblich genutzte Flächen

Steckbrief
 
 „Ab sofort können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Für Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung werden förderfähige Investitionskosten mit 10% bis maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst.
Förderung von Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung sind aus folgenden
Bereichen möglich:
1)Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
2)Eingangsbereich und Wohnungszugang
3)Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
4)Anpassung der Raumgeometrie
5)Maßnahmen an Sanitärräumen
6)Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag
7)Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
Weitere Informationen finden
Sie unter:
https://www.kfw.de
 
 

https://www.aerztezeitung.de/panorama/article/968923/nephrologen-klaeren-hitze-getrunken-sollte.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_NEWSLETTER.2018-08-03.Panorama.x

 Und was soll bei Hitze getrunken werden? "Neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sollte auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr geachtet werden, denn wir schwitzen auch wertvolle Mineralien aus. Leitungswasser, das mit Kohlensäure versetzt wird oder sogenannte Tafelwasser enthalten relativ wenige Mineralstoffe. Besser sind Mineralwasser – und ab und zu eine Apfelsaftschorle oder ein alkoholfreies Bier", so Galle in der Mitteilung der DGfN.

 

Von mit Zucker versetzten Limonaden rät Galle grundsätzlich ab, bei vorgeschädigten Nieren außerdem von Cola. "Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung führt Cola zum Anstieg von Phosphat im Blut und das wiederum kann die Nierenerkrankung beschleunigen. Da viele Patienten von ihrer leichtgradigen Nierenkrankheit nichts wissen, riskieren sie, ohne es zu ahnen, ihre Nierengesundheit, wenn sie viel Cola trinken."

 

Wer eine Dehydrierung vermeiden möchte und nun denkt, je mehr trinken, desto besser, sei allerdings auf dem Holzweg, so die DGfN. Bei Patienten mit Herz- oder Nierenerkrankungen seien Volumenüberladungen in der Regel eher nachteilig.

 

Auch die Meinung, wer besonders viel trinke, spüle die Nieren und schütze sie, sei eine Mär. Eine randomisiert kontrollierte Studie an neun kanadischen Zentren habe im letzten Jahr ergeben, dass die Trinkmengen-Erhöhung um täglich 1-1,5 Liter über zwölf Monate zu keinen Unterschieden gegenüber der Kontrollgruppe (Beibehaltung der bisherigen Trinkmenge) hinsichtlich Nierenfunktion, Eiweißausscheidung sowie dem Wohlbefinden führte.

 

Zusammenfassend sollten sich Gesunde bezüglich der Trinkmengen also an die Empfehlung 1,5-2 Liter bei Normaltemperaturen, 2-3 Liter bei Hitze orientieren, so die DGfN. Herz- oder Nierenkranke sollten mit ihrem Arzt sprechen, eine allgemeine Empfehlung könne für sie nicht gegeben werden.

 
23. Mai in Dortmund
 Über 200 Veranstaltungen an drei Tagen, prominente Gäste wie Marianne Koch und Eckart von Hirschhausen, zahlreiche Mitmach-Aktionen sowie Messestände auf über 10.000 qm boten konkrete Anregungen für ein aktives, möglichst gesundes und selbstbestimmtes Älterwerden
 
Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner bei Behörden, Verbänden und Vereinen ...

 

 

Ein sehr gutes Nachschlagewerk mit vielen Verbindungen und Adressen.


Leider nur Online verfügbar
https://www.berlin.de/lb/intmig/service/adressen/

 

 

 
Richtlinien zu m Verfahren der Feststellung von
Pflegebedürftigkeit sowie zur pflegefachlichen Konkretisierung der Inhalte des
Begutachtungsinstruments nach dem Elften Buch des Sozialgesetzbuches (Begutachtungs-Richtlinien BRi)
vom
15.04.2016 geändert durch Beschluss vom 31.03.2017

 
Da das Thema Datenerhebung von goßer Bedeutung ist 
können wir 

insbesondere auf die Anlage1 -  Seite 222, hinweisen.
Hier wird klar ausgeführt welche Daten durch den MDK erhoben und gespeichert werden.
LINK zum downloaden


 
Fachtagung Pflege in Not
Fachkräftemangel, Versorgungslücken, Perspektiven
Die von PflegeInNot durchgeführte Fachtagung fand im vollbesetzten Saal
in der Heilig-Kreuz- Kirche statt.
Begrüßung durch deren Leiterin Frau  Gabriele Tammen-Parr.
Moderator Frank Schumann (Hilfe für pflegende Angehörige)

Begrüßungsreferat durch StSìn Barbara König
Programm unter

https://pflege-in-not.de/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=99


 
Information des BZgA
 

Köln, 07. Juni 2018.
Etwa 400.000 ältere Menschen in Deutschland konsumieren missbräuchlich Alkohol oder sind alkoholabhängig. Die Zahl der Betroffenen wird in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels stark zunehmen, prognostizieren Experten. Welche Besonderheiten in der Alkoholprävention zu berücksichtigen sind, um ältere Menschen mit Informationen zu erreichen, ist Thema der neuen Ausgabe des Newsletters "ALKOHOLSPIEGEL" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

 

"Mit zunehmendem Alter verändert sich die Wirkungsweise des Alkohols. Bei älteren Menschen sinkt der Flüssigkeitsanteil im Körper, in dem sich der aufgenommene Alkohol verteilt. Die Alkoholkonzentration im Blut steigt folglich bei gleichen Konsummengen an", erläutert Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. "Außerdem kann Alkoholkonsum bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten zu gefährlichen Wechselwirkungen führen. Es ist daher wichtig, riskanten Alkoholkonsum bei Älteren offen anzusprechen. Fachkräften und Angehörigen stellt die BZgA Informationen für eine adressatenspezifische Beratung sowie Empfehlungen zur Ansprache zur Verfügung."

 

Immer mehr Jugendliche trinken keinen Alkohol

Eine erfreuliche Entwicklung weisen die BZgA-Repräsentativbefragungen zum Alkoholkonsum Jugendlicher aus, wie der "ALKOHOLSPIEGEL" weiter berichtet. So nimmt der Anteil der 12- bis 25-Jährigen, die angeben, keinen Alkohol zu trinken, stetig zu. "Unserem Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, kommen wir damit näher", betont Dr. Thaiss.

 

Die neue Ausgabe des Newsletters gibt einen Überblick, mit welchen Präventionsangeboten die vom Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) geförderte BZgA-Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." Kommunen und Schulen in der Alkoholprävention unterstützt. Ein weiterer Kanal, um Jugendliche direkt in ihren Lebenswelten zu erreichen, ist der neue Instagram-Account der "Alkohol? Kenn dein Limit."-Kampagne.

 

Negative Effekte von Alkoholkonsum nach dem Sport

Warum Alkoholkonsum nach sportlichen Aktivitäten schadet, erläutert Professor Dr. med. Helmut Seitz im Interview mit dem "ALKOHOLSPIEGEL". Alkoholische Getränke verstärken den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust, der durch das Training ohnehin einsetzt. Das könne im Extremfall sogar Herzrhythmusstörungen verursachen, erklärt der Direktor des Alkoholforschungszentrums der Universität Heidelberg.

 
Zahnärztliche Versorgung im Pflegeheim hat sich nicht verbessert
aus Gesundheitsstadt Berlin- das Haiptstadtnetzwerk
für Sie gelesen: 

Neue Ausgaben in Millionenhöhe für die zahnärztliche Versorgung von Pflegeheimbewohnern verfehlen bislang ihr Ziel. Die therapeutischen Leistungen durch die Zahnärzte verharren auf einem niedrigen Niveau. Das geht aus dem Zahnreport 2018 der Barmer hervor, den die Krankenkasse jetzt in Berlin vorgestellt hat.

Dank neuer und modifizierter Leistungsziffern können Zahnärzte seit 2013/2014 den Besuch bei Heimbewohnern höher abrechnen. Das sollte die Versorgung Pflegebedürftiger verbessern. Doch obwohl diese Leistungsziffern allein im Jahr 2016 krankenkassenweit 1,9 Millionen Mal abgerechnet wurden, hat nicht einmal die Inanspruchnahme einfacher Therapieleistungen wie kleinerer Reparaturen an Zahnprothesen zugenommen.

Zahngesundheit von Pflegebedürftigen schlechter

Laut der Deutschen Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2016 ist die Zahngesundheit von Bewohnern in Pflegeheimen im Vergleich zu Nicht-Pflegebedürftigen schlechter. Dabei haben die Krankenkassen allein im Jahr 2016 bundesweit mehr als 55 Millionen Euro für die neuen Leistungsziffern ausgegeben.

"Nun müssen Analysen ergeben, an welcher Stelle konkrete Maßnahmen zu mehr zahntherapeutischen Leistungen führen können, damit das Geld zielgerichtet und effizient eingesetzt werden kann", sagte der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Prof. Christoph Straub.

Zwei Drittel der Besuche bleiben ohne Behandlung

"Durch die neuen Abrechnungsziffern werden mehr Pflegeheimbewohner durch den Zahnarzt erreicht, und vermutlich kommt es auch zu mehr Prävention. Allerdings erfolgte bei mehr als zwei Dritteln der Besuche am selben Tag keine therapeutische Leistung und bei mehr als der Hälfte auch innerhalb der folgenden 90 Tage nicht", erläuterte Studienautor Prof. Michael Walter, Direktor der Dresdener Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.

Einige Leistungsziffern lassen sich nur abrechnen, wenn Zahnärzte mit Pflegeheimen Kooperationsverträge abgeschlossen haben. Im Jahr 2016 profitierten von Leistungen im Rahmen eines Kooperationsvertrages im Saarland 4,3 Prozent und in Niedersachsen 6,8 Prozent der Heimbewohner,  in Sachsen-Anhalt waren es 26,8 Prozent, gefolgt von Thüringen (24,2 Prozent), Bremen (22,2 Prozent) und Berlin (20,8 Prozent). Nach Zahlen der Bundeszahnärztekammer (BZAEK) werden insgesamt bislang ein knappes Drittel der Pflegeheime durch solch einen Kooperationsvertrag versorgt.

Zahnärztliche Versorgung im Pflegeheim hat sich nicht verbessert

Zwischen den Bundesländern gibt es indes auffällige Unterschiede. So hat in Berlin seit dem Jahr 2013 die Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen im Pflegeheim um 5,2 Prozent zugenommen, während die Inanspruchnahme der Therapieleistungen um 9,7 Prozent zurückging. In Thüringen waren es plus 0,6 Prozent und minus 14,3 Prozent, in Rheinland-Pfalz lagen die Steigerungsraten bei 20,5 Prozent und 3,3 Prozent.

"Wenn Zahnärzte in einigen Regionen häufiger ins Pflegeheim gehen als in anderen Gebieten und sich die Inanspruchnahme von Therapieleistungen ebenfalls sehr unterschiedlich entwickelt, müssen die Rahmenbedingungen überprüft werden", sagte Straub. Nach derzeitigem Stand hat sich die zahnärztliche Versorgung im Pflegeheim nicht verbessert.

Bundeszahnärztekammer sieht positiven Trend

Im Gegensatz zu dem Kassen-Chef sieht die BZAEK einen positiven Trend bei der zahnärztlichen Betreuung von Pflegebedürftigen. Die Zahl von Haus- und Heimbesuchen lag 2017 bei rund 929.000 und stieg damit um 3,5 Prozent im Vorjahresvergleich. 87 Prozent der Besuche entfielen dabei auf Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung, im Vorjahr waren es 84 Prozent.

Die Zahnärzte sehen auch die Pflege-Branche in der Pflicht: Die Aus- und Fortbildung der Pflegeberufe im Bereich der Mundhygiene sei zu verbessern. Das Pflegepersonal in den Heimen müsse ausreichend Zeit für eine angemessene Mundpflege erhalten. In der Ausbildung der Zahnärzte wiederum müsse der Rahmen für die Vermittlung der Kompetenzen in der Alterszahnmedizin geschaffen werden, so die BZAEK.

 
 Wenn Zigarettenrauch aus der Nachbarwohnung in der eigenen Wohnung zu riechen ist, kann das ziemlich stören, vor allem wenn man Nichtraucher ist. Der blaue Qualm führt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern. Doch welche Rechte und Pflichten hat der Mieter?
 
25 Übungskarten des BZgA-AlltagsTrainingsProgramms zeigen, wie’s geht!
 Körperliche Aktivität kräftigt das Immunsystem und steigert das Wohlbefinden. Neben Körper und Geist fördert Bewegung auch die Geselligkeit. Aktivität im Alltag kann dabei ganz einfach sein: »Hinstellen, Fersen abwechselnd anheben, absetzen und dabei Arme aktiv mitschwingen« – das kräftigt die Beine und kann praktisch überall und zu jeder Zeit trainiert werden, ob vorm Fernseher oder beim Warten auf den Bus. Zu diesem Zweck wurde die »Bewegungspackung« von »Älter werden in Balance« – einem Programm der BZgA, unterstützt durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. – entwickelt: Eine kleine Schachtel mit 25 Übungskarten, die Motivation und Anregung zu Bewegungen bieten. Es gibt Übungen für Arme und Schultern, den Rumpf und die Beine. Die Vorderseite jeder Übungskarte zeigt eine Person in Aktion, auf der Rückseite wird die jeweilige Übung beschrieben. Der Beipackzettel empfiehlt als »übliche Dosis«, drei bis viermal pro Woche eine Übungskarte aus jeder Kategorie zu ziehen und umzusetzen. Ort, Zeitpunkt und Intensität der Übungen können selbst gewählt werden. Die Bewegungspackung erhalten Sie kostenlos bei der BZgA.
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Information zur Regierungsaufnahme
Annegret Kramp-Karrenbauer Generalsekretärin der CDU Deutschlands
 Sehr geehrte Damen und Herren,

 
die CDU-geführte Bundesregierung hat in der vergangenen Woche ihre Arbeit aufgenommen. Sie will Sicherheit und Zusammenhalt stärken sowie den Wohlstand erhöhen. Um diese Ziele zu erreichen, wird die CDU-geführte Bundesregierung in eine gute Zukunft investieren, Innovationen fördern und die Vorteile der Digitalisierung nutzen. So sichern wir Chancen für alle – damit unser Land für jede und jeden noch besser und lebenswerter wird.
 
Grundlage dafür ist der Koalitionsvertrag. Er trägt deutlich unsere Handschrift. Denn wir haben zentrale Versprechen aus unserem Regierungsprogramm durchsetzen können. Gerade für Seniorinnen und Senioren sind zu nennen, dass wir Altersdiskriminierung entschieden entgegenwirken werden, dass Weiterbildungsangebote auch im Rahmen der Digitalisierung für Ältere unverzichtbar sind und dass der Bundesaltenplan weiterentwickelt und finanziell ausgebaut wird. Weitere Erfolge im Koalitionsvertrag sind u. a. die Erhöhung des Kindergelds und des Kinderfreibetrags, Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum und einen starken Staat, der für mehr Sicherheit sorgt, eine bessere Steuerung und Ordnung der Zuwanderung, bessere digitale Ausstattung der Schulen, der Ausbau von schnellem Internet in ganz Deutschland und der digitalen Verwaltung. Wir wollen damit die richtigen Antworten für eine gute Zukunft unseres Landes geben und dabei unsere Politik für Senioren der vergangenen Jahre fortsetzen, mit der wir den sozialen Zusammenhalt in unserem Land weiter stärken.
 
Wir wollen, dass die Lebensleistung im Alter anerkannt wird. Auf die Beiträge und Potenziale, die ältere Menschen für unsere Gesellschaft leisten, wollen wir nicht verzichten. Ihre Lebenserfahrung und ihr Rat sind uns wichtig.
 
Ältere Menschen sollen möglichst lange gesund und aktiv bleiben, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben sowie selbstbestimmt in Würde alt werden können. Dabei helfen wir auch denjenigen, die unsere besondere Unterstützung brauchen, und wirken Altersdiskriminierung und Vereinsamung entschieden entgegen. Das bedeutet vor allem eine gute Infrastruktur in unseren Kommunen und den Aufbau eines seniorengerechten Wohnumfelds und einer entsprechenden Nachbarschaft.
 
Ortsnahe Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsangebote sowie unterschiedliche Wohnformen, um den vielfältigen Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen gerecht zu werden und die Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen, wollen wir ausbauen. Die Mehrgenerationenhäuser wollen wir absichern und weiter ausbauen, insbesondere im ländlichen Raum.
 
Die Rente muss für alle Generationen gerecht und zuverlässig sein. Dazu gehören die Anerkennung der Lebensleistung und ein wirksamer Schutz vor Altersarmut. Wir schreiben die gesetzliche Rente auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 fest. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigt. Für die Zeit danach werden wir eine Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ einrichten.
 
Für Menschen, die 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, führen wir eine Grundrente ein, die 10 Prozent oberhalb der Grundsicherung liegt. Wir werden diejenigen besser absichern, die aufgrund von Krankheit ihrer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgehen können.
 
Mütter und Väter, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, sollen künftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen. Diese Verbesserungen bei der Mütterrente durch einen dritten Entgeltpunkt pro Kind sollen für Mütter und Väter gelten, die drei und mehr Kinder erzogen haben.
 
Wir verbessern Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege. Für mehr Personal in der Altenpflege und in Krankenhäusern schaffen wir zusätzliche Stellen – in einem ersten Schritt 8000 Stellen für Pflegekräfte für die medizinische Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen.
 
Um Angehörige besser zu entlasten, fassen wir die Angebote in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie in der Tages- und Nachtpflege in einem jährlichen Entlastungsbudget zusammen. Kinder von pflegebedürftigen Eltern sollen erst ab einem Einkommen von 100.000 Euro im Jahr finanziell zur Pflege der Eltern beitragen müssen.
 
Gerade auf dem Land wollen wir dafür sorgen, dass es genügend Ärzte gibt. Dafür werden wir unter anderem Zulassungssperren für neue Niederlassungen von Ärzten beseitigen. Um eine gute stationäre Versorgung sicherzustellen, werden wir deutlich erhöhte Investitionen in Krankenhäuser für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung zur Verfügung stellen. Die Hospiz- und Palliativversorgung werden wir weiter stärken.
 
All das zeigt: Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Er hat die Freiheit, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten – möglichst lange, aktiv und unabhängig. Unser gesellschaftlicher Zusammenhalt ist christlich geprägt, durch ein solidarisches Miteinander und Füreinander.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Annegret Kramp-Karrenbauer
Generalsekretärin der CDU Deutschlands

 
BSR weitet Pilotprojekt erheblich aus

Pilotprojekt war erfolgreich - BSR reinigt künftig 35 Grünanlagen mehr

rbb24.de vom 12.12.2018


Die Berliner Stadtreinigung (BSR) wird künftig in noch mehr Grünanlagen für Sauberkeit in der Hauptstadt sorgen. Darunter sind der Lietzenseepark in Charlottenburg, der Monbijoupark in Mitte, die Grünanlage an der Krummen Lanke in Zehlendorf, der Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg und auch die Kaulsdorfer Seen in Marzahn. Es handelt sich um von Touristen besuchte Orte, die in den letzten Jahren immer wieder zugemüllt worden waren. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Hintergrund ist ein Pilotprojekt zur Parkreinigung, das vor einem Jahr in zwölf Berliner Parks gestartet wurde. Weil dieses nach Angaben der BSR so gut läuft, wird es fortgesetzt. Das Land Berlin stellt dafür 8,8 Millionen Euro zur Verfügung – doppelt so viel wie bisher. Damit kann sich die BSR jetzt um 35 weitere Grünanlagen kümmern.

Die BSR hatte 2016 in einem Testlauf zunächst die Zuständigkeit für die Reinigung von zwölf Parks und Grünflächen von den jeweiligen Bezirken übernommen. Dass der Senat mit der Arbeit zufrieden ist, zeichnete sich schon länger ab. Als sauberer gilt inzwischen etwa der regelmäßig volle und bei Partytouristen beliebte Görlitzer Park in Kreuzberg.

Viele Berliner Parks müssen inzwischen viel aufwendiger sauber gemacht werden als früher. Das liege an der gewachsenen Zahl der Parkbesucher und dem "immer weiter zunehmenden Abfallaufkommen im Stadtgrün", erklärte der Senat im Herbst in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Die Bezirke könnten das alleine nicht mehr leisten und auch nicht bezahlen.





 
 

die Steuerungsgruppe  "Aktive Berliner Senioren / ABS" laden zu einem Mitgliedergespräch ein.

 

Wir freuen uns, dass die Organisation "ABS" einen großen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat. Aus diesem Grund treffen wir uns in den Räumen des Landessportbund Berlin, Jesse-Owens-Allee 2, 14053 Berlin (Raum 48 / 48a)  um von ihnen in einer offenen Diskussion Anregungen und Hinweise für unsere weitere Arbeit zu bekommen. Es wird uns sehr helfen den Bedarf der doch sehr unterschiedlichen Organisationen zu bedienen. Auch interessant ist die Frage, was erwarten sie von "ABS" und was sind sie bereit dafür zu geben.

 

Wir freuen uns über ihre rege Teilnahme.

 

Für die Planung bitten wir um ihre Anmeldumg in der Doodle-Umfrage.

Hierzu der Link

 

https://doodle.com/poll/mf7654rn3ziruzqg

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Gabriele Wrede

Aktive Berliner Senioren

 
zu bestellen beim Bundesgesundheitsministerium
 

   

Gesundheit ist die wesentliche Voraussetzung dafür, dass Menschen Lebenschancen, Fähigkeiten und Träume verwirklichen können.

Dieser Ratgeber soll helfen, sich in unserem Gesundheitswesen besser zurechtzufinden.

Von der Wahl der Krankenkasse bis zu Tipps für den Gang in die Apotheke – diese Broschüre zeigt die wichtigsten Bestimmungen auf einen Blick.

Sie können den Ratgeber hier bestellen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/gesundheit/details.html?bmg%5Bpubid%5D=2494
 
 den aktuellen Monatsbrief März 2018 könnne Sie hier einsehen

LINK zum download
 
 Rentner fühlen sich durch Abgaberegelung getäuscht


LINK
 
Patientenschutztelefon
Sind Sie selbst von schwerer Krankheit betroffen oder brauchen Pflege? Begleiten Sie einen nahestehenden Menschen in einer solchen Situation? Oder möchten sie Vorsorgedokumente erstellen?

Am Patientenschutztelefon der Deutschen Stiftung Patientenschutz beantworten wir Fragen rund um Vorsorge, schwere Krankheit, Pflegemängel, Kassenleistungen und vieles mehr.

Wir sind Pflegeexperten, Juristen, Seelsorger und haben jahrelange Erfahrung in diesen Bereichen. Für Sie haben wir stets ein offenes Ohr. Sie finden bei uns schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Rufen Sie uns an unter 030 28444840 in Berlin
 
Neue Broschüre für eine informierte Entscheidung

Pressemitteilung 

Neue Broschüre für eine informierte Entscheidung

 Köln, 06. Oktober 2017. In Deutschland wünscht sich nach den Ergebnissen einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fast die Hälfte der Bevölkerung mehr Informationen zum Thema Organ- und Gewebespende. Die BZgA hat daher in einer neuen Broschüre mit dem Titel „Antworten auf wichtige Fragen - Organ- und Gewebespende“ 30 häufig gestellte Fragen zum Thema zusammengetragen.

Eine der gängigen Fragestellungen erläutert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Viele Menschen sind unsicher, ob sie aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen dennoch Organe spenden können. Eine feste obere Altersgrenze für eine Organspende gibt es nicht. Auch im höheren Alter können Organe und Gewebe gespendet werden. Ob sich Gewebe und Organe für eine Transplantation eignen, wird immer im Einzelfall medizinisch beurteilt und entschieden. Wichtig ist der Zustand und die Passung der zu transplantierenden Organe und Gewebe und nicht das Alter der spendenden Person.“

Darüber hinaus thematisiert die Broschüre, wie man seine Entscheidung für oder gegen eine Organspende festhalten kann. Sie kann in einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung dokumentiert werden. Hilfreich ist es, den Organspendeausweis immer bei den Personalpapieren mitzuführen und insbesondere Angehörige oder nahestehende Personen über den eigenen Willen zu informieren.

Auch Fragen, welche Voraussetzungen für eine Organ- und Gewebespende vorliegen müssen und wie eine Organ- und Gewebespende abläuft, werden in der Broschüre beantwortet. Wer sich entschieden hat, kann den Organspendeausweis direkt im Heft ausfüllen und heraustrennen.

Die Broschüre „Antworten auf wichtige Fragen - Organ- und Gewebespende“ kann heruntergeladen werden unter: www.organspende-info.de

oder kostenfrei bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de
www.bzga.de/infomaterialien

      

 
Techische Universität Berlin
 

Die Vorlesungen sind öffentlich und, sofern nicht anders angegeben, auch ohne Anmeldung zu besuchen. Zur Teilnahme am „Studium generale" benötigen Sie jedoch einen Gasthörerschein. Erhältlich ist dieser im CampusCenter der Abteilung I - Studierendenservice, Tel.: 030/314-29999, Informationen dazu sind unter www.studienberatung.tu-berlin.de/?11250 zusammengefasst.

 
Kooperationsveranstaltung Seniorenvertretung CW und des Netzwerkes "Aktive Berliner Senioren"
Großes Interesse fand diese Veranstaltung, die die politischen Strukturen und das damit zusammenhängende Bezirksverwaltungsgesetz beleuchtete.
Die Schirmherrschaft wurde von der BVV-Vorsteherin Anne Hansen übernommen, die sich ebenfalls in den Vortragsablauf einbrachte
 
Stand Jan2017
Für Ihre Kontaktaufnahmen:
die gewählten fachpolitischen Sprecher/-innen  der Fraktionen

SPD-Fraktion
https://www.spdfraktion-berlin.de/fraktion/sprecher-innen

DIE LINKE

http://www.linksfraktion.berlin/fraktion/abgeordnete/


Bü90/Grüne
https://www.gruene-fraktion-berlin.de/fraktion/abgeordnete


CDU-Fraktion
http://cdu-fraktion.berlin.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=571

FDP-Fraktion
http://www.fdp-fraktion.berlin/ausschuesse/


AfD-Fraktion
http://afd-fraktion.berlin/fachpolitische-sprecher/
 
am 5.10.2015